Bodenverbesserer KompostKompost hat viele gute Eigenschaften - eine besondere davon ist sein Phosphorgehalt. Denn als endliche Ressource wird Phosphor schon den nächsten Generationen nicht mehr ausreichend in hoher Qualität zur Verfügung stehen. Durch die Verwendung von Kompost lassen sich Phosphatkreisläufe natürlich schließen und Rohsphosphate bzw. aufbereitete Phosphat-Düngemittel substituieren. Der Ertragsdruck auf den Boden steigt bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Rohstoffen wie Bioenergiepflanzen, Stärke oder Pflanzenfasern stark an. Wasserhaltef�higkeit durch HumusDie Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist somit von größter Bedeutung. Insbesondere Energiefruchtfolgen mit hohem Maisanteil zur Produktion von maximalen Ganzpflanzenerträgen und zusätzlicher energetischer Nutzung von Stroh können die Humusbilanz der Böden stark negativ beeinflussen. Die Folge daraus ist das Sinken der Bodenfruchtbarkeit und der Erträge.

HumusreproduktionUm die Humusbilanz der eigenen Böden zu gewährleisten und den Vorgaben der Cross-Compliance-Regelungen zu entsprechen, kann Kompost (2,0 t/ha) durch eine höhere Humusreproduktion als Gülle (0,2 t/ha), Stroh (0,7 t/ha) oder Rübenblatt/Gr�nd�ngung (0,6 t/ha) zu einer ausgewogenen Bilanz beitragen.